Erklärungsansätze für die Zunahme von Messerangriffen – Eine interdisziplinäre Analyse sozialer, kultureller und psychologischer Faktoren

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Feindler, J. (2026). Erklärungsansätze für die Zunahme von Messerangriffen.

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Artikelnummer: 9783948765163-2 Kategorie: Schlagwörter: , , , , Marke: ,

Jana Feindler: Erklärungsansätze für die Zunahme von Messerangriffen – Eine interdisziplinäre Analyse sozialer, kultureller und psychologischer Faktoren.

Inhalt:

Der Beitrag verortet Messerangriffe theoretisch in einem interdisziplinären Rahmen, der kriminologische, sozial- und entwicklungspsychologische, soziologische sowie medien- und kulturwissenschaftliche Ansätze verbindet. Dabei wird Gewalt als Ergebnis eines kumulativen Belastungsgefüges verstanden, in dem individuelle Vulnerabilität, soziale Desintegration, Anerkennungsdefizite, gruppenspezifische Männlichkeitsbilder sowie mediale Gewaltinszenierungen zusammenwirken und das Mitführen bzw. den Einsatz von Messern, insbesondere in Peer-Groups von Jugendlichen, begünstigen.
Die empirische Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik verdeutlicht zugleich die methodischen Grenzen der Hellfeldstatistik (späte Einführung der Phänomenkennziffer, definitorische Heterogenität, fehlende Trennung zwischen Mitführen, Androhung und Einsatz), wodurch die tatsächliche Entwicklung der Messergewalt nur eingeschränkt abgebildet werden kann.

 

Zitationsvorschlag (APA): Feindler, J. (2026). Erklärungsansätze für die Zunahme von Messerangriffen – Eine interdisziplinäre Analyse sozialer, kultureller und psychologischer Faktoren. In T. Huschbeck & K. Seidensticker (Hrsg.), Kriminalität, Gewalt und Polizeiarbeit. Neue Perspektiven aus der Nachwuchsforschung. Junge Forschung im Fokus (Band II), S. 27–54. Vossenkuhl Scriptum. https://doi.org/10.63491/9783948765163_2.

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